2012 Pinot Grigio ’15‘, Castelfeder, Atlo Adige

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Heute mal einen Liebling bei schwäbischen Billigitalienern: Der Pinot Grigschio. Wir könnten ihn lieber Ruländer nennen, dann bekommt das in meinen Ohren einen besseren Einschlag. Dieser hier stammt aus drei kleinen Südtiroler gemeinden. Lehm und Tönböden geben dem Ruländer ihre Charakteristik mit auf den Weg, der nach 4 Monaten auf der Hefe und der Flasche endet. 

Im Glas zeigt der Wein ein helles Strohgelb. In der Nase hat man ein starkes Bouquet mit dominanten Blumennoten, gefolgt von reifem, roten Apfel. Die Hefe riecht man natürlich auch noch ein bisschen mit. Mal im Mund angelangt, hat man dann ein doch eher normales Pinot Grigio Aroma. Frisch, nichtmehr viel säure, fruchtig aber diffus und vor allem den ganzen Mund ausfüllend. Der Abgang gibt mittellang noch ein bisschen bittere Hefe her, aber mehr auch nicht. 13,5% Alkohol ist für einen super Jahrgang wie 2012 in Ordnung, muss aber nicht sein, wenn der Wein noch frisch rüberkommen will. 

Entweder war meine Flasche schlecht, oder der Wein ist, bis auf die lange Zeit auf der Hefe, genauso langweilig wie die Grauburgunder die man sonst so ins Glas bekommt. Da ist zuwenig Aroma drin für das hohe Alkoholvolumen. Die spritzige Frische und Säure die man so an Alto Adige schätzt wird hier eher verschluckt. Kann den Wein für seine 10€ nicht empfehlen. 

2 von 6 Punkten. 

Zu kaufen bei belvini.de

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