2012 Sauvignon Blanc, La Motte

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Da der letzte Wein wirklich grottig war, musste ich noch einen Afrikaner aufmachen. Dieser hier ist schon viel prämiert worden, unter anderem von Platter, dem Afrikanischen Weinpabst. Das ganze kommt aus dem Franschhoek Valley, in dem mein Vater vor kurzem im Urlaub war und auch diesen Wein verkosten durfte. Und er hatte einen Schraubverschluss! Gott sei Dank! 

Und so toll können Afrikanische Weine schmecken. Aus dem Glas mit dem Weißgelben Wein darin springen einen sofort frischer Grüner Apfel und Birne an. Sogar eine würzige Pfeffrige Note lässt sich leicht herumschnuppern. Die Sauvignon Säure ist wegen der heißen Temperaturen dort unten und dem 13% Alkoholgehalt stark reduziert, trotzdem hat man noch einen sauren, etwas bitteren Geschmack von Stachelbeeren im Mund. Der Abgang ist bei diesem Wein kurz und Flach. Eher komisch für einen solchen Alkoholgehalt. 

Ich kann mich mit der neuen Welt dann doch noch nicht so richtig anfreunden. Die Preise sind garnicht so niedrig (9,50€ für diesen Wein) und irgendwie fehlt mir das gewisse Etwas das ich eigentlich bei solchen Weinen erwarten würde. Vor allem der Fingerabdruck des Afrikanischen Wetter und der Landschaft kommt noch nicht richtig raus. Diesen Wein kann man wunderbar zu Fischgerichten mit Zitrone oder sauren Früchten trinken. Alleine macht er aber keinen Spass. 

Knapp 3 von 6 Punkten. 

Der Wein ist momentan fast überall ausverkauft, die Wein Bastion in Ulm scheint ihn noch zu haben, ich würde aber den frischeren 2013er empfehlen. 

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