2008 Enira, Bessa Valley Winery

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Als meine Weinschätze ihr Weinbank-Schließfach bezogen, bekam ich diese Flasche Bulgarischen Wein mit dazu geschenkt. Einfach mal probieren lautete der Ratschlag. Gesagt, getan. Auf dem Lehm und Sandboden werden die in diesem Wein verwendeten Rebsorten Syrah, Merlot, Cabernet  Sauvignon und Petit Verdot angebaut. (40/48/5/7). Im Anschluss dürfen die Trauben dann noch 12 Monate in verschieden alten Eichenfässern auf die Abfüllung warten. 

Der Wein zeigt eine Auffällig dunkle Farbe. Zwar erinnert er an der Nase anfangs stark an Bordeaux, kommt auf den zweiten Riecher aber deutlich frischer daher. Konfitüre Brombeeren mit ein klein wenig Vanille riecht man da. Zwar nicht ausserordentlich komplex, jedoch besitzt der Geruch eine schöne Tiefe. Im Mund hat man dann leider einen eher flachen Eindruck. Vom Holz schmeckt man eher wenig, von Sarah für mich allerdings dann ein wenig zuviel. Sehr süße Himbeere die sich dann mit einem eher bitteren Ton und unangenehm unbeständigen Tanninen verabschiedet. 

Die Reben sind erst 10 Jahre alt und haben noch ein paar Jahre vor sich. Lufthansa serviert den Wein in der ersten Klasse. Dort befindet er sich in bester Gesellschaft. Gut für die Lufthansa, dass man dem Wein die 11€ nicht wirklich anschmeckt. Wenn man nicht soviel überreifen Syrah verwendet hätte, würde ich den Rotwein sofort als alltagsbordeaux empfehlen. 

3,5 von 6 Punkten

Den 2009er gibt es bei belvini.de zu kaufen.

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