2011 Heideboden, Claus Preisinger

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Ich wollte einen frischen Blaufränkisch um ihn bei dem tollen Wetter an der Isar zu trinken. Passiert ist das was immer passiert, wenn man nicht genau aufs Etikett sieht. Ich habe die Flasche auf 12°C heruntergekühlt, damit der Wein bei der Ankunft und für die Trinkdauer schön frisch bleibt und nicht zu warm wird. Schon beim Riechen kamen dann aber erste Zweifel auf: Das ist kein Blaufränkisch. Der Heideboden wird aus Zweigelt, Blaufränkisch und Merlot verschnitten. (50/30/20) 

Das erklärt auch die eher Kirschigen geruchsnoten. Ein bisschen Kräuter und Anis sind auch noch dabei. Alles in Allem ein recht schönes Bouquet. Beim Trinken kommen die 30% Blaufränkisch aber gut mit fruchtig frischer, reifer Erdbeere und Kirschnote durch, die bitteren Tannine lassen im Abgang ein wenig an Darjeeling und Pfeffer erinnern.

Für einen wärmeren Sommerabend ein Fehlgriff und wärmer sollte man den Wein auch genießen, aber am Wochenende wird das Wetter ja wieder schlechter. Und da kann ich mir den Wein wirklich gut vorstellen. Aber die 14 Monate im Eichenfass verleiten auch dazu den Wein noch 2-3 Jahre liegen zu lassen. Das tut ihm sicher gut.

Schöner Wein, 

4 von 6 Punkte.

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2 Gedanken zu “2011 Heideboden, Claus Preisinger

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