2011 Montemagro, Daniele Piccinin

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Mein (wahrscheinlich) wunderbarer Rotwein, eine Barbera/Syrah Cuvee hat leider gnadenlos gekorkt. Also habe ich relativ blind einen frischen Weissen aus dem Kühlschrank geholt. Und, oh Schreck! Unbewusster Weise einen Orange-Wine gekauft. Der Wein kommt aus der Nähe von Verona, einer für Italien also vergleichsweise kalten Region. Dort wachsen die Durella-Reben auf „kalkigen-Tonböden“. Natürlich ist alles handgelesen, biodynamisch bewirtschaftet und dann ungefiltert und ohne Sulfite in die Flasche gefüllt. 

Soviel zu den harten Fakten. Wenn man diese Farbe nicht Goldgelb nennen darf, dann weiß ich nicht welche. Ich finde Orange-Wines riechen immer ein wenig nach Destillat. In diesem Fall Himbeerschnaps und Apfelbrand. Bei diesem Wein allerdings zum Glück eher dezent ausgeprägt. Einmal im Mund ist der Wein gar nicht so sauer und trocken wie erwartet. Mild cremig, ein wenig Barrique und würziger Honig im Abgang. 

Was soll man viel zu orange-wines sagen. Ich finde es fehlt einfach die Frucht. Wenn man, wie ich, Wert auf Balance legt kommt das Holzfass und der trockene Charakter einfach zu stark heraus. Dieser Wein ist milder als die orange Wines die ich bis jetzt getrunken habe. Das macht ihn zu einem angenehmen Einstiegswein für Weintrinker die sich mit Rot, Weiss, Rosé und blubbernden Weinen nicht zufrieden geben wollen. Wie bei allen Weinen des Segments sollte man bereit sein 16€ auszugeben.

3,5 von 6 Punkten.

Zu kaufen bei weinhausschröder.de

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