2009 Riesling vom Buntsandstein „S“, Ökonomierat Rebholz

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Vorweggenommen, das „S“ steht für Spätlese. Und es hat sich auf jeden Fall gelohnt, den Wein für ein paar Jahre wegzulegen. Der Wein hat eine solche Kraft und Säure, dass man ihn auch in 5 Jahren noch gut genießen kann. Die Rieslinge von Ökonomierat Rebholz sind durch die Bank beeindruckend, brauchen aber leider sehr lange, bis man sie richtig genießen kann.

Im Glas zeigt der Wein einen schönen grünlichen Stich, eine Vorbote der geballten Säure, die einen noch erwarten wird. Aber zuerst mal zum Bouquet. Süßliche Zitrone in Richtung Limette kommen von der Fruchtseite her in die Nase, aber da ist noch mehr, Kräuterige Ansätze sowie schon ein wenig Petrol. Am Gaumen dann sehr schlank und auf die präzise Säure betont Im Abgang ein wenig Zitronenmelisse, Schmelz und Säure die noch eine ganze Weile nachschmeckt. 

Der Riesling ist der beste Geschmacksträger für die Lagen in denen er wuchs, da er einen relativ neutralen Geschmack besitzt und so die Lagen in denen er angebaut wird viel besser wiedergeben kann. Ich bin mir nichtmehr sicher wer das genau gesagt hat, aber genau dieser Gedanke kam mir beim Trinken. Charakter, Terroir und Individualität. Ein Winzer der mit den Lagen arbeiten kann die er da hat. 

5 von 6 Punkten

 

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