2010 Das Beste vom Veltliner, Malat


Wie entwickelt sich eigentlich 2010 in der Wachau? Ähh im Kremstal 🙂 heue nicht die Frage, ich will einfach genießen.

An der Nase ein bisschen grüne Banane oder Bananenschale. Das Steinobst bzw. der reife Weinbergpfirsisch (die flachen) kommt auch noch raus, Hollunder kommt auch dazu. Alles in allem aber verhalten. 3,5/6 Das verhaltene hört zum Glück im Mund auf. Die erahnten 14% Alkohol entfalten ihre Wirkung. Das ding ist fett, hat schmelz und bringt trotzdem mit der starken Säure noch Trinkfluss mit. Das Steinobst kommt so raus, dass man auch einfach in besagten Pfirsisch beissen könnte. Aber dann hätte man nicht weiter hinten am Gaumen die bitteren Anklänge die so gut zum Kren und der Kruste des Schweinsbratens passen. Das ganze ist immer noch nicht so richtig vermählt, aber in 5-8 Jahren sieht die Sache anders aus. 4/6 Über den Abgang eines Alkoholmonsters aber auch Säuregiganten muss man nicht lange reden. Der bleibt fast bis zum Zähneputzen. 4,5/6

Elegant ist das nicht. Aber manchmal braucht man auch diese vulgären Weine. Vor allem wenn fettes Essen im Spiel ist. Und grade bin ich damit einfach nur zufrieden, dass der Wein nach einer Stunde an der Luft noch ein bisschen mehr aufdreht. 

4 von 6 Punkten. 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s