2011 Spitzerberg, Muhr-van der Niepoort

Ich muss ganz ehrlich sagen, dieser Wein hat wirklich einen Beitrag in diesem Blog verdient. Genau wie die Leroy Weine die ich in letzter Zeit getrunken habe. Das Thema ist das gleiche: Finesse statt Power.

Die Filigranität, dieser unglaubliche Trinkfluss: eine gewisse Tiefe auch aber vor allem eine Ausgeglichenheit, innere Ruhe. Der Wein ist unglaublich stimmig, auf jeden Schluck kann der nächste folgen.

Die Erkenntnis über diese kleine, in sich geschlossene Perfektion lässt sich meist schwer in Worte fassen. Als immer analysierender Weintrinker ist sowas schwer zu erfassen. Man stellt das Analysieren ab, und genießt den Wein der Struktur halber.

Hier geht es nicht um eine „Atomepxplosion an Aromen“ (Zitat eines BDX Experten zum Mouton 45), es geht um Harmonie. Nicht um eine Ellenlange Auflistung von Aromen. Und diese Harmonie hat dieser Wein fast im gleichen Maße, wie die Bourgognes und Villages von Leroy oder Roullot oder Rousseau oder Roumier. Ganz großes Kino eben.

Auch deshalb gibt es hier und heute analytisch keine Punkte. Einfach nur die Zufriedenheit des Authors 🙂 Und eine kleine Sidenote, dass Blaufränkisch auf jeden Fall zu den großen gehört. Genauso wie Dorli Muhr.

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Ein Gedanke zu “2011 Spitzerberg, Muhr-van der Niepoort

  1. Ich kann hier einfach nur zu 100% zustimmen.
    Ich hab noch einen 11er Spitzerberg daheim und die Flasche diese Woche schon in der Hand. Ich hab mich entschlossen noch zu warten, denn Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude! 🙂

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